Sport

Vize Großenheidorn steigt auf

Handball: Oberliga Männer


Namhafte Teams tummeln sich in der Oberliga (Quelle: Hartmut Butt)
GDN - Eine verrückte Oberliga-Saison liegt hinter den niedersächsischen Handballern und Fans. Meister Handball Hannover-Burgwedel steigt nicht in die dritte Liga auf und Schlusslicht TV Stadtoldendorf nicht in die Verbandsliga ab.
Wie kann so etwas passieren? Ganz einfach. Meister Handball Hannover-Burgwedel siegte zwar in beiden Vergleichen gegen Vizemeister MTV Großenheidorn, hatte nach 26 Spieltagen zwei Punkte Vorsprung und das bessere Torverhältnis. Aus wirtschaftlichen Gründen muss auf den Aufstieg in die dritte Liga verzichtet werden.

Die Großenheidorner setzten sich in zwei Duellen gegen den TV Cloppenburg durch und schafften in der Saisonverlängerung den Aufstieg. Nachdem in Cloppenburg knapp mit 23:24 verloren wurde, gab es im Rückspiel einen 34:25-Sieg zu feiern. Rang drei holte sich der TV Bissendorf-Holte vor dem SV Alfeld.
Nicht weniger spannend ging es im Abstiegskampf zu. Nachdem die HSG Plesse-Hardenberg freiwillig in die Verbandsliga zurückgegangen ist und die TSV Burgdorf III ihre Mannschaft zurückgezogen hat, konnte sich Schlusslicht TV Stadtoldendorf retten und wird in der neuen Saison erneut in der höchsten niedersächsischen Liga an den Start gehen.

Aus der Verbandsliga steigt die SG Börde Handball in die Oberliga auf. Aus der dritten Liga steigen der Northeimer HC und die HSG Nienburg in die niedersächsische Oberliga ab. Die Fans können sich bei dieser Zusammensetzung der Liga schon jetzt auf eine spannende Saison freuen.
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